Wer bei uns spielt, ist mindestens 18 Jahre alt und findet in jedem Konto Einzahlungs-, Verlust- und Sitzungszeitlimits, Selbstsperre und Bedenkzeit.
Hier sehen Sie in fünf Zeilen, wer uns beaufsichtigt und wo Hilfe erreichbar ist.
Monatliches Einzahlungslimit. Sie bestimmen, wie viel Geld monatlich in Ihr Spielkonto fließt, und stellen das am besten auf, bevor Sie den ersten Einsatz planen.
Verlust vorher begrenzen. Verlustlimits deckeln, was ein Abend kosten darf; schalten Sie sie ein, wenn Sie nach dem Spiel nicht mehr über Ausgaben nachdenken wollen.
Zeit läuft, Spiel endet. Ein Sitzungszeitlimit beendet das Spiel nach einer festen Dauer; aktivieren Sie es, wenn Sie am Abend leicht die Zeit aus den Augen verlieren.
Sperren Sie Ihr Konto. Die Selbstsperre schließt Ihr Konto für das Spiel; wählen Sie sie, sobald Sie eine klare Distanz zum Angebot brauchen.
Wie lange möchte ich pausieren? Die Bedenkzeit legt eine Pause ein, ohne das Konto zu schließen; nutzen Sie sie, wenn Sie erst einmal Abstand gewinnen und später neu entscheiden wollen.
Nach diesen vier Schritten steht in Ihrem Konto ein Limit, das vor dem ersten Einsatz greift.
Wer die ersten Anzeichen früh erkennt, kann mit einem Limit oder einer Pause eingreifen, bevor Spielen den Alltag bestimmt. Ein Verlustlimit legen Sie vor der ersten Runde fest, nicht als Reaktion auf einen Verlust.
Diese Situationen kennen viele Spieler, und sie verdienen einen zweiten Blick.
Ausweis vor der Auszahlung. Ein Konto gibt es erst ab 18 Jahren, und das Alter wird bei der Anmeldung geprüft. Vor der ersten Auszahlung weisen Sie sich zusätzlich mit Personalausweis oder Reisepass aus.
Filter auch fürs Handy? Auf dem Familienrechner und auf Tablets lässt sich eine Filtersoftware einrichten, die Glücksspielseiten blockiert. Richten Sie dieselbe Sperre auch auf dem Handy ein, damit kein Zugang über den Mobilfunk offen bleibt.
Hilfe für Angehörige. Sprechen Sie ruhig und ohne Vorwurf an, was Ihnen auffällt, und bleiben Sie bei konkreten Beobachtungen. Die Telefonberatung der BIÖG hilft Ihnen kostenlos und anonym, auch als Angehöriger.
Kurze Bedenkzeit im Konto. Eine Bedenkzeit sperrt Ihr Konto für Stunden oder Tage, ohne dass Sie es schließen. Sie starten sie selbst im Konto, und in dieser Zeit sind Einsätze nicht möglich. Danach steht Ihnen das Konto wieder offen.
Gesetzt gilt, auch wenn es später schwerfällt. Eine Selbstsperre im Konto schließt Ihren Zugang für einen langen Zeitraum. Sie lässt sich nicht vorzeitig aufheben, auch nicht auf Ihren Wunsch hin. Das schützt Sie in dem Moment, in dem der Druck am größten ist.
Sperre im OASIS-Spielersperrsystem beantragen. Das OASIS-Spielersperrsystem führt das Regierungspräsidium Darmstadt. Es gilt standardmäßig mindestens ein Jahr; kürzer nur auf eigenen Antrag, jedoch nicht unter drei Monaten. Anträge stellen Sie online oder bei einem lizenzierten Anbieter, aufgehoben wird die Sperre nur schriftlich. rp-darmstadt.hessen.de
Viele fürchten, ein Gespräch bringe sie in Schwierigkeiten; hier entstehen keine.
Danach wissen Sie, welche Einstellung greift und wann Sie wieder spielen können.
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